Die „Regionalen Vielfaltsgärten„, 2024 als Arbeitskreis des Ernährungsrates gegründet, um Saatgut durch Vermehrung wieder zu regionalisieren, erlebten 2025 das erste vollumfängliche Gartenjahr. Gestartet mit späten Frösten, die die jungen Pflanzen im Frühsommer stark beutelten, konnten wir nach den vergangenen Dürrejahren wieder genug Wasser von oben entgegennehmen.
Vier Gärten haben sich als Kern der kleinen Gruppe etabliert. Ein Erwerbsgarten im Bioland-Anbau, ein Bürgergarten, ein Lehrgarten und ein Privatgarten.
Unsere Vermehrungsschwerpunkte lagen bei Bohnen, Paprika und Roter Bete. Während Bohnen und Paprika als einjährige Kulturen ihr Saatgut schon am Ende des Jahres preisgaben, musste die Rote Bete außerhalb des Bodens als Wurzelknolle überwintern, um im März 2026 wieder in den Boden zu kommen. In ihrer zweiten Lebensphase hoffen wir nun auf reichlich Saatgut.
Weiterhin freuen wir uns auf interessierte Gärtner*innen die Lust haben mit uns Gemüsekulturen zu regionalisieren. Es ist einfach und bedarf keiner Vorbildung. Es reichen ca. acht m² für ein Beet, also acht bis sechzehn Pflanzen. Neben Saatgut entsteht gärtnerischer Austausch und das Kennenlernen anderer Gärten, ihrer Kulturen und Bewohner.
Fühl Dich eingeladen mitzumachen





