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Lebensmittelabfälle reduzieren mit dem digitalen Küchentagebuch

Die Zu gut für die Tonne!-App: dein digitaler Begleiter gegen Lebensmittelverschwendung – jetzt mit neuem Küchentagebuch

Lebensmittelverschwendung ist eine große Belastung für Umwelt, Klima und den Geldbeutel. In Deutschland entstehen dabei jedes Jahr rund 6,3 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten – vieles davon wäre vermeidbar. Genau hier setzt die Zu gut für die Tonne!-App (ZgfdT!-App) an – mit Beste-Reste-Rezepten, Haltbarkeitstipps und dem neuen digitale Küchentagebuch. Das Küchentagebuch ermöglicht Verbraucher*innen, sich einen Überblick über ihre Lebensmittelabfälle zu verschaffen, ihre eigenes Wegwerfverhalten zu verstehen und ihre Lebensmittelabfälle langfristig zu reduzieren.

Die neue Küchentagebuch-Funktion

Im neuen digitalen Küchentagebuch in der ZgfdT!-App können Nutzer*innen erfassen, welche Lebensmittel sie entsorgen mussten, aus welchen Gründen und in welchen Mengen. Auf dieser Grundlage erstellt die ZgfdT!-App für Nutzer*innen individuelle Statistiken und zeigt auf, wo und wie im Alltag weniger weggeworfen werden kann.

Besonders motivierend: Die ZgfdT!-App gibt personalisierte Tipps – etwa Hinweise zur richtigen Lagerung, Resterezepte oder Einkaufstipps, um Überkäufe zu vermeiden. Zusätzlich können Nutzer*innen Reduzierungsziele festlegen und erhalten für erreichte Erfolge Badges, d. h. symbolische Auszeichnungen. So wird das Messen und Reduzieren spielerisch begleitet.

Neben dem Küchentagebuch überzeugt die ZgfdT!-App mit bewährten Funktionen wie:

  • Rund 800 Rezeptideen zur Resteverwertung, die einfach in der Zubereitung sind und aus wenigen Zutaten bestehen
  • Tipps zur richtigen Lagerung und Verlängerung der Haltbarkeit von Lebensmitteln

Warum lohnt sich die Nutzung?

Das Küchentagebuch sorgt für einen bewussteren Blick auf Lebensmittelabfälle, spart Geld und schont Ressourcen. Wer konsequent einträgt und die Tipps nutzt, kann Lebensmittelabfälle im Haushalt merklich reduzieren – und damit nicht nur seinen Geldbeutel, sondern auch Klima und Umwelt entlasten. Nutzer*innen, die zudem an Mitmach-Aktionen teilnehmen, unterstützen nicht zuletzt auch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und das „Dialogforum private Haushalte 2.0“ beim Entwickeln und Verbessern von wirksamen Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten.

Wie bekommt man die App?

Die Zu gut für die Tonne!-App ist kostenlos verfügbar:

  • Apple App Store (iOS ab Version 13.0)
  • Google Play Store (Android ab Version 10)
  • Browser Version für PC/Laptop/Tablet sowie ältere Handymodelle

Alle wichtigen Informationen gibt es unter: www.slowfood.de/kuechentagebuch/app und https://www.zugutfuerdietonne.de/app

Einfach herunterladen, ein Küchentagebuch anlegen und sofort mit dem Messen beginnen. Mit der neuen Küchentagebuch-Funktion wird die Zu gut für die Tonne!-App zu einem echten Analyse- und Motivations-Werkzeug gegen Lebensmittelverschwendung. Sie macht nicht nur sichtbar, was und warum wir Lebensmittel wegwerfen, sondern bietet auch passgenaue Lösungen, um Schritt für Schritt weniger zu verschwenden.

Die Erweiterung der Zu gut für die Tonne!-App um das Küchentagebuch wurde im Rahmen des Dialogforums private Haushalte 2.0 von Slow Food Deutschland und der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) realisiert. Das Dialogforum, das im Rahmen der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung durch das Bundesministerium Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert wird, arbeitet eng mit der BMLEH-Initiative Zu gut für die Tonne! zusammen. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) über den Zeitraum Oktober 2023 bis September 2026. Das Dialogforum wird von Slow Food Deutschland zusammen mit dem Fachgebiet Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft der Technischen Universität Berlin durchgeführt.

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